Philosophie der Charta

Für die Charta der Luxemburger Privatwinzer ist Wein ein absolut naturbelassenes Produkt, das für sein Ursprungsgebiet steht und dessen Eigenarten in sich vereint. Mit dem 2007 er Jahrgang haben 7 Pioniere diesen neuen Weg an der Mosel begonnen, 16 Betriebe sind es seit dem 2008er Jahrgang, weitere werden folgen!

Die Charta-Philosophie ist ein klares Bekenntnis zur naturbelassenen Weinproduktion. Die Bereitschaft sich den überaus strengen Regeln zu unterwerfen, wie der Verzicht auf Anreicherung, die Vorschrift der organischen Düngung, und die Begrenzung des maximalen Ertrages auf 60 Hektoliter je Hektar, zeigt wie ernst es den Privatwinzern mit diesem Projekt ist.

Unterstützt vom Berater der O.P.V.I., dessen Visionen stetig in die  Weiterentwicklung der Charta Betriebe einfließen, ist das Ziel Weine von größter Güte und Langlebigkeit herzustellen. Insbesondere steht der Weinbergsboden im Mittelpunkt jeden Tuns. Förderung des Bodenlebens durch ein klar definiertes Begrünungs Management ist nur ein Beispiel der qualitätsorientierten Maßnahmen aus dem Chartaregelwerk. Jeder Winzer zeigt individuell welches Potenzial in der jeweiligen Lage und Rebsorte steckt.

Durch gemeinsame Aktionen wird auch kleineren Betrieben die Möglichkeit gegeben nationale wie auch internationale Anerkennung zu erlangen. Unser Chartaprojekt fördert demnach auch insgesamt die Nachhaltigkeit des Luxemburger Weinbaus und setzt die Weichen für kommende Winzergenerationen. „Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht Anbetung der Asche.“

In diesem Sinne wünsche ich allen Weinfreunden Genuss und Freude mit unseren Chartaweinen.

Guy KRIER
Sekretär

Maison Steffen